Forstwissenschaften

Ziel des M.Sc. “Forstwissenschaften/Forest Sciences“ ist es, die Studierenden zu Wald- und Forstexperten auszubilden, die im nationalen und internationalen Umfeld die aktuellen Herausforderungen und Fragen einer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Waldbewirtschaftung in Wissenschaft und Praxis bearbeiten können.

Der M.Sc.-Studiengang „Forstwissenschaften/Forest Sciences“ steht  Absolventinnen und Absolventen einschlägiger Studiengänge offen. Hierzu zählen Studiengänge aus den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Geographie, Umwelt- und Naturschutz, Biologie und Ökologie sowie Management natürlicher Ressourcen. Das Studium beginnt zum Wintersemester.

Je nach Wahl der Kermodule und Profillinie, des Praktikums und der  Masterarbeit sowie der gewählten Sprache ergeben sich vielfältige Arbeitsmöglichkeiten.

Während die in Englisch gehaltenen Module eine eher internationale Ausrichtung aufweisen, bereiten die deutsche Module der Profillinie Waldwirtschaft für klassische forstliche Tätigkeiten innerhalb Deutschlands vor.

Tätigkeiten können umfassen:

  • Leitungs- und Führungspositionen bei der Bewirtschaftung der Landesforsten (höherer Forstdienst, z.B. Forstamtsleiter)
  • Betreuung von Körperschafts- und Genossenschaftswald
  • private Forstverwaltungen
  • Universitäten und Forschungseinrichtungen
  • Forsteinrichtungsämter und Versuchsanstalten
  • Holzverkauf und Holzhandel
  • Naturschutz, Landesentwicklung und Landespflege
  • selbständige Forstsachverständige
  • internationale Entwicklungshilfeorganisation
  • und viele weitere im Bereich Forst, Natur und Ressourcenmanagement 

Alle Module sind als 3-wöchige Blockveranstaltungen organisiert. Das Semester besteht also aus einer Abfolge von 3-wöchigen Modulen, die alle mit einer Prüfung abgeschlossen werden. Der große Vorteil dieser modularen Struktur ist, dass sie viel Raum für ganz unterschiedliche und auf Inhalte abgestimmte Lern- und Lehrformen bietet.

Für individuellen Profilbildung werden eine deutschsprachige und zwei englischsprachige Profillinien angeboten. Die Wahl der Profillinie ist bereits bei der Bewerbung zu treffen, da die für den Schwerpunkt erforderlichen Vorkenntnisse geprüft werden müssen. Es gibt die Profillinien „Forstwirtschaft“, „International Forestry“ und „Wildlife and Biodiversity“

In der Profillinie „Forstwirtschaft“ wird ein weites Spektrum an Fächern vermittelt, welche für eine spätere Tätigkeit in einer Verwaltung oder einem Betrieb der Forst- und Holzwirtschaft oder verwandter Bereiche relevant sind. Dazu gehört die Qualifikation für den in den meisten Bundesländern angebotenen forstlichen Referendardienst (Abschluss Staatsexamen, mögliche Übernahme in den sog. Höheren Forstdienst) oder für das Traineeprogramm „Forst“ (Baden-Württemberg).
Schwerpunktmäßig werden in dieser Profillinie die technischen und sozio-ökonomischen Aspekte sowohl der Holznutzung als auch des Schutzes von Waldbeständen behandelt. Dies reicht von der Steuerung des Wachstums von Bäumen und Waldbeständen über die verschiedenen Waldbausysteme und der Forstlichen Planung bis hin zu angepassten Holzernteverfahren mit der dazugehörigen Logistik des Holztransports sowie der anschließenden Holzverwendung in stofflicher oder energetischer Form. Eine ebenso hohe Bedeutung haben ökonomische, rechtliche und politische Fragen im Zusammenhang mit der forstlichen Nutzung und dem Schutz von Wäldern. Ergänzend hierzu befasst sich ein Modul mit Themen des Wildtiermanagements und der Jagdwirtschaft.
Daneben ist die Profillinie auch eine optimale Grundlage für eine anschließende wissenschaftlich ausgerichtete Tätigkeit in forstlichen Universitätsinstituten oder forstlichen Versuchs- und Forschungseinrichtungen.

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